Mit Kindern

Kinder in der Einzelarbeit

Kinder aller Altersgruppen können ausgezeichnet durch Feldenkrais gefördert werden, wie es seit vielen Jahren beispielsweise im Hamburger Institut für Kind und Familie getan wird. Das Ziel ist ein besser integriertes Zusammenspiel zwischen Körperwahrnehmung und -bewegung, Emotion, Denken und Handeln. anw_kind_01
Wesentliche Fragen dabei sind: Wo steht das Kind überhaupt in seiner Entwicklung? Wie können wir es in dem zu bestärken, was es schon kann? Dadurch werden Schwierigkeiten zu Ressourcen, und Probleme zu Lösungswegweisern.
Ganz gleich, vor welche Schwierigkeiten ein Kind gestellt sein mag, wesentlich ist die Art und Weise, wie es lernt, damit umzugehen. (z.B. können das Wahrnehmungsstörungen sein, oder Aufmerksamkeitsdefizite, Entwicklungsverzögerung bei Säuglingen, angeborene Behinderungen wie z.B. infantile Cerebralparese, Unfallfolgen): Die Feldenkrais-Arbeit schafft grundlegende Vorraussetzungen für den selbstverantwortlichen und kreativen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens.


 Kinder und Jugendliche in der Schule, als soziales Lernen

Der körperliche Zugang von Feldenkrais kann sogar ein Beitrag zum Sozialen Lernen sein. anw_kind_02Durch die meist ungewohnten Bewegungen lernen Kinder, sich besser wahrzunehmen und selbständig und im eigenen Rhythmus Alternativen zu ihrem gewohnten Verhalten zu finden. Vom Kennenlernen dieser neuen Welt im eigenen Selbst ist es nur ein Schritt, auch die Andersartigkeit von Freunden und Fremden zu schätzen. Sich selbst ohne Wertung zu spüren, hilft, respektvoll und tolerant miteinander umzugehen. Und die immer neuen Herausforderungen, die die Feldenkrais-Stunden bringen, helfen, lösungsorientiert zu denken. Modellprojekte gibt es z.B. im Kontext von Theater-AGs. Die Kinder machen in diesen Stunden die Erfahrung, dass Bewegung ein Schlüssel zum Lernen ist.